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Jahresrundbrief 2017 (alle Jahrgänge)
Leipzig, im August 2017
Liebe Albertiner,

nach dem ersten vollständigen Jahr als echte Stiftung freue ich mich Euch, verbunden mit ganz herzlichen Grüßen aus Leipzig, über die aktuellen Entwicklungen bei uns Albertinern und unserer Stiftung informieren zu können.

Die Abwicklung des Vereins hat uns auch im Jahr 2016 noch intensiver als erwartet beschäftigt. So hat es nun letztlich doch bis zum Dezember 2016 gedauert, bis wir alle notwendigen Schritte von der Übertragung der Gelder bis hin zur Löschung aus dem Vereinsregister endlich erfolgreich absolvieren konnten. Nachdem wir nun diese bürokratischen Hürden genommen haben, können wir uns endlich mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unseren Aufgaben widmen.

Da die Stadt Leipzig aufgrund der erfreulichen Entwicklung der Stadt und der Schülerzahlen eine Reihe neuer Gymnasien errichtet, wäre die Arbeit an der Benennung und späteren Unterstützung einer dieser Schulen sicherlich unser erstes Ziel. Allerdings sind wir insoweit derzeit durch die Zahl unserer Aktiven, aber auch die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sehr limitiert. Auch wenn die Stiftung derzeit mehr als 1.500 Euro pro Jahr erwirtschaftet, reicht dies sicher nicht aus, um eine Schule angemessen zu unterstützen. Eine sinnvolle Bewerbung kann daher erst dann erfolgen, wenn wir sicher sein können, dass wir einer solchen neuen Schule nicht nur einen traditionsreichen Namen, sondern auch konkrete Vorstellungen zur Ausgestaltung humanistischer Bildung sowie wirkliche ideelle und finanzielle Unterstützung bieten können. Insoweit würde ich mich sehr über Eure Anregungen, Mithilfe und Unterstützung freuen.

Welche der vielfältigen weiteren Fördermöglichkeiten und Ziele die Stiftung künftig vorrangig verfolgen soll, prüfen wir derzeit noch. Neben dem traditionellen Schülerwettbewerb oder der Förderung von passenden wissenschaftlichen Projekten, Ausstellungen und Veranstaltungen zur Schulgeschichte und humanistischen Bildung gibt es sicherlich noch viele weitere Förderideen, die wir gern mich Euch diskutieren würden.

Vielleicht können wir dazu einen unserer nächsten Stammtische nutzen. Wir planen derzeit unsere Treffen in geselliger Runde wieder regelmäßiger durchzuführen. Der nächste Stammtisch ist für den Herbst geplant. Ort und Zeit geben wir rechtzeitig im Internet bekannt.

Im Zentrum der laufenden Arbeiten unserer Stiftung steht weiterhin unser Schülerwettbewerb, den wir in diesem Jahr bereits zum 15. Mal durchführen konnten. Durch die jährlichen Schülerpreise können wir im kleinen Rahmen einiges bewirken, da die Schüler durch die Auszeichnung der Stiftung angeregt werden sich mit humanistischen Themen zu beschäftigen und ihre Mitschüler ebenfalls dazu anspornen.

Seit dem letzten Rundbrief konnten wir zwei Ausschreibungsjahrgänge erfolgreich abschließen, wobei vor allem der Jubiläumsjahrgang 2016/2017 sehr positiv durch die lokale Presse begleitet wurde, welche in mehreren Artikeln über uns berichtete. Die ausgezeichneten Arbeiten zeugten nicht nur von großem Engagement, sondern auch von einer tiefgreifenden Beschäftigung mit Themen mit humanistischem Bezug.

So konnten wir 2015/2016 im Fachbereich Geschichte zwei Arbeiten aus dem Gymnasium Engelsdorf zur jüdischen Musikgeschichte Leipzigs auszeichnen, die diesen selten erörterten Aspekt Leipziger Geschichte beleuchteten. Im Fachbereich Philosophie/Religion/Ethik ging der Preis an eine philosophische Arbeit aus dem Ostwald-Gymnasium die sich intensiv mit dem Mündigkeitsbegriff von Adorno und Horkheimer vor dem Hintergrund neuer Medien beschäftigte.

Im Schuljahr 2016/2017 gingen die Preise an zwei Schülerinnen des Kant-Gymnasiums. Den Preis in Geschichte erhielt Pia Elisabeth Lorber, die sich mit der Geschichte der wechselseitigen Beeinflussung der Kulturen auf der iberischen Halbinsel zur Zeit der arabischen Herrschaft befasst hatte. Ronja Böhme errang den Preis in der Kategorie Philosophie/Religion/Ethik mit einer Arbeit, die Lebensweise, Religion und das Gesellschaftsverständnis des weitgehend unbekannten afrikanischen Volkes der Nuer vorstellt. Alle Arbeiten sind auf unserer Internetseite zum Nachlesen eingestellt.

Auch in diesem Jahr möchten wir uns mit Euch im Herbst im Rahmen des Jahrestreffens zu einem entspannten Austausch zwischen den Albertinern der verschiedenen Schulen und Jahrgänge verabreden. Wir laden Euch daher zum Jahrestreffen am

7. Oktober 2017, ab 16 Uhr ins
Hotel de Saxe, Gohliser Straße 25, 04155 Leipzig ein.

Wir hoffen recht viele von Euch begrüßen zu können und freuen uns auf Eure Anmeldung!

Für Eure Zustiftungen und Spenden, die seit dem letzten Rundbrief zur Unterstützung unserer Arbeit eingegangen sind, möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken! Wie Ihr wisst, sind nach der Stiftungsgründung keine Mitgliedsbeiträge mehr erforderlich, daher freuen wir uns umso mehr über alle, die uns auch weiterhin finanziell unterstützen! In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis: Zu den Veränderungen im Rahmen der Stiftungsgründung gehört auch, dass das bisherige Vereinskonto aufgelöst wurde. Ich bitte Euch daher für Spenden und Zustiftungen nur noch das im Briefkopf genannte Konto zu verwenden und den jeweiligen Zweck („Spende“ oder „Zustiftung“) deutlich zu kennzeichnen.

Wir wünschen Euch/Ihnen allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr!

Viele Grüße aus Leipzig sendet
Hartmut Krüger

 
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