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Jahresrundbrief 2013 (alle Jahrgänge)
Leipzig, im März 2013

Liebe Albertiner,           

In diesem Jahr kommt der Jahresbrief aus Leipzig etwas später, da wir einen besseren Ort für unser Jahrestreffen 2013 suchten. Wir hoffen, dass wir doch einige Teilnehmer mehr werden, um über die weitere Entwicklung zu sprechen und weil wir satzungsgemäß den Vorstand unseres Vereins zu wählen haben. Umso mehr freue ich mich, wenn die Zahl der Teilnehmer wieder etwas ansteigen würde.

In diesem Jahr werden viele Gebäude und Plätze in neuem Glanz zu sehen sein, wie z. B. das Gedenken an die Völkerschlacht vor 200 Jahren, das Völkerschlachtdenkmal, das 100 Jahre alt wird, die Russische Kirche nunmehr auch 100 Jahre, in der Innenstadt das neue Kaufhaus am Brühl und einiges mehr. Wer noch mehr Zeit mitbringt, sollte im Südosten Leipzigs die Seenlandschaft der ehem. Braunkohlenförderung  genießen, die nun auch mit Bus erreicht werden kann, die neue Universität mit der neuen Aula (nicht mehr Universitätskirche) und vieles mehr.

Im Herbst wird die neue Bahnlinie unter der Stadt eröffnet, was am Bayrischen Bahnhof und im Hauptbahnhof bereits jetzt sichtbar ist und was die beiden Tunnelstationen am Leuschnerplatz und am Markt auch schon erkennen lassen. Ist das nicht ein Anreiz wieder einmal Leipzig zu besuchen?

Unsere Stiftung erhielt im Jahr 2012 9 Arbeiten aus 5 Gymnasien, davon 4 vom Gymnasium St. Augustin Grimma, 2 von dem privaten BIP Kreativitätsgymnasium, eine von der Neuen Nikolaischule, erstmalig eine Arbeit vom Gymnasium Schkeuditz, und eine von der Thomasschule.

Überraschend war das Thema über Ideale und Wertvorstellungen in Esperanto-Songtexten. So etwas kann man sich in unserem Alter gar nicht erst vorstellen.

Interessant und zu einem großen Teil vorstellbar war die Arbeit eines aus Vietnam stammenden Schülers, der sich mit dem religiösen Thema –Durchführung der Begleitzeremonien im Mahayana-Buddhismus - beschäftigte und selbst schon mehrfach an solchen teilgenommen hatte.

Das interessante Thema -Leben in der Weltmacht China- war eine persönliche Erinnerung von einigen Jahren des dortigen Aufenthaltes und den dortigen Gegebenheiten.

Der Schkeuditzer Schüler befasste sich mit dem Thema „Skandal in der Geschichte – Zerstörung eines Symboles“ – die Universitätskirche Leipzig. Es war nicht nur eine Erzählung schlechthin, es war auch die eigene Anteilnahme spürbar.

Die Schülerin der Thomasschule hatte bereits im Vorjahr über das Elisabethanische Zeitalter geschrieben, aber dabei die Literaten (sicher aus Zeitmangel) sehr knapp nur angerissen, was sie in der neuen Arbeit ausführlich nachholte.

Es gab auch eine Arbeit im Fach Latein. Die Autorin hatte aus den Annalen des Gymnasiums St. Augustin eine Festrede des damaligen Rektors gefunden (etwa von 1845), diese übersetzt und interpretiert. Ein recht nachvollziehbare und die Lateiner erfreuende Ausarbeitung.  

Ein großartiges Werk ist die Arbeit über „Bausoldaten in der DDR“. Es wurden authentische Aussagen von Teilnehmern dargestellt und auch sehr gut interpretiert. Diese Arbeit ist geschichtsträchtig und sollte  nicht verlorengehen, da die meisten Menschen in Deutschland diese negativen Erscheinungen in der DDR nicht mehr wahrnehmen. Diese Arbeit hilft gegen das Vergessen.

Eine leichte Kost war die Arbeit über die Aktfotografie, die es in der DDR auch gab, die sogar teilweise in Bildzeitschriften publiziert wurde. Die beiden Verfasser beschrieben und verglichen diese von ihnen gefundenen Erkenntnisse und suchten den Skandal, der zeitweise von Funktionären oder Pressemitarbeitern hineingebracht wurde. Es gab aber keinen Skandal!

Eine ganz große und fleißige Arbeit mit dem Thema –Der Brockhausverlag Leipzig im Spiegel der Urheberrechtsentwicklung. Es ist anzunehmen, dass alles, was zu diesem Thema zu finden war, auch gefunden wurde und für Fachleute wertvoll ist; ein Kompendium für Spezialisten.

Die Auszeichnungsfeier wurde am 13. Juli im Gemeindesaal der Nikolaikirche durchgeführt.

Unsere treue Musikgruppe, die uns seit der ersten Feier begleitete, war in gleicher Zusammensetzung mit gekonnten Stücken zur Stelle. Es ist wohl anzunehmen, dass die Wettbewerbsteilnehmer, wie auch die Angehörigen ihre Freude daran hatten. Wieder einmal hat – trotz Presseinformation – diese uns im Stich gelassen, sodass keinerlei Hinweise für unsere Tätigkeit in die Öffentlichkeit geraten konnte. Es wurden an 4 Teilnehmer Büchergutscheine im Wert von je 25 Euro plus Teilnahmeurkunde vergeben, zwei Büchergutscheine im Wert von je 50 Euro plus Urkunde und zwei Geld-Prämien zu je 200 Euro  plus Ehrenurkunde.

Die nächste Ausschreibung, deren Teilnahmemöglichkeit am 31. März d.J. endet, ist pünktlich mit dem Schuljahresbeginn in die Gymnasien versendet worden; zwei Arbeiten sind bereits eingegangen.

Wir  alle werden älter, das ist an der Adressenliste deutlich erkennbar und es ist  möglich, dass so mancher allein Lebender uns eventuell nicht mehr erreicht und so kann dieser Brief  nur noch an 169 ehemalige Mitschüler und Freunde verschickt werden.

Die letzten Trauerbriefe kamen für Marianne Saft, Burghard Liebster und Helmut Konstantin Klee. Wir werden auch diese Schulfreunde nicht vergessen.

Das vergangene Jahrestreffen im September 2012 fand erstmals in einer Gaststätte in Gohlis statt. Wir waren 14 Teilnehmer, davon 5 junge Albertiner, die demnächst das Heft in die Hand nehmen müssen, um die Tradition fortzusetzen, wenn es wirklich gelingt ein neues KAG zu erreichen.

Da in Leipzig nach den derzeitigen Geburtenraten 6 Gymnasien fehlen werden, sollte es doch möglich sein, eines davon zu einem KAG zu machen!

 Zum Treffen diesen Jahres laden wir sehr herzlich für  

Sonnabend, den 28. September 2013 ab 15.00 Uhr

in die „Gaststätte Goldene Höhe“  Virchowstr. 90      

04157 Leipzig-Gohlis,

Anfahrt mit der Tram 12 bis zur Endstation Gohlis – Nord, von dort etwa 150 m zurück. Parkplätze für PKW gibt es im Eingangsbereich. Anmeldungen bitte bis spätestens 15. September 2013 telefonisch, per Post oder per E-Mail an mich.

Mit herzlichen Grüßen in enger Verbundenheit und mit guten Wünschen für alle Tage, die wir noch miteinander verleben können, verbleibe ich 

Euer/Ihr

Albert Bernhard

 
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