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Die Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig trauert um Albert Bernhard

Die Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig trauert um den Vorsitzenden Ihres Kuratoriums und langjährigen Vorsitzenden des Bundes der Albertiner e.V.

Albert Bernhard

* 20.06.1933
† 25.08.2021

Als ehemaliger Schüler des ersten König-Albert-Gymnasiums war Albert nach der Wiedervereinigung sofort bereit, gemeinsam mit anderen Albertinern und dem Arbeitskreis christlicher Lehrer, ein neues König-Albert-Gymnasium aus der Taufe zu heben. Er begleitete und unterstützte die 1992 gegründete Schule deren Schüler, Lehrer und Eltern als Vorsitzender des Bundes der Albertiner e.V. unermüdlich mit Rat und Tat. Als sich schon 1996 die erneute Schließung des Gymnasiums abzeichnete, kämpfte er mit viel Einsatz und Elan für seinen Erhalt.

Nachdem die Schule im Jahr 1998 trotz aller Widerstände wieder endgültig geschlossen wurde, gab er nicht auf, sondern richtete die enttäuschten Unterstützer auf. Er hielt die ehemaligen Schüler beider Gymnasien zusammen, warb um die jungen Albertiner und motivierte sie zum Weitermachen im Sinne der Förderung humanistischer Bildung in Leipzig, die ihm so am Herzen lag. Keiner verkörperte das „Gedächtnis“ des König-Albert-Gymnasiums mehr als er. Das öffentliche Bewusstsein und die Erinnerung an das König-Albert-Gymnasium hielt er unter anderem als Initiator der Ehrungen für Sir Bernard Katz (mit Errichtung eines Denkmals im Patientengarten des Universitätsklinikums sowie einer Straßenbenennung), der Anbringung einer Gedenktafel am ursprünglichen Standort des König-Albert-Gymnasiums (dem jetzigen Standort des Zoo-Parkhauses) sowie durch unermüdliche Beantwortung von Anfragen aus aller Welt nach den Werdegängen ehemaliger Schülerinnen und Schüler wach.

So war er es auch, der die Ausschreibung eines jährlichen Schülerwettbewerbs und die Gründung einer Stiftung der ehemaligen Schüler vorantrieb, die 2002 zunächst als unselbständige Stiftung entstand und 2015 nach der Vereinigung mit dem Bund der Albertiner e.V. zur selbstständigen Stiftung wurde. Trotz seines bereits hohen Alters war er sofort bereit das Kuratorium der neuen Stiftung zu leiten. Erst im April 2021 erklärte er sich nochmals bereit als Vertreter der Schüler des ersten König-Albert-Gymnasiums weiter im Kuratorium mitzuwirken.

Mit seinem Tod verlieren wir die prägende Person von Verein und Stiftung der letzten mehr als 30 Jahre, vor allem aber einen guten Freund und Ratgeber. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und unsere Arbeit in seinem Sinne fortsetzen.

Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig
Der Vorstand

Weitere Nachrufe:

https://trauer-anzeigen.de/traueranzeige/albert-bernhard-1933

 
Die Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig trauert um ihren langjährigen Kurator Hansjürgen Knoche
Die Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig trauert um ihren Hauptstifter, langjährigen Kurator und Ehrenkurator

  Dr. jur. Hansjürgen Knoche

* 21.02.1930
† 14.05.2021

Hansjürgen hat unsere Stiftung im Jahr 2002 als unselbständige Stiftung ins Leben gerufen und großzügig unterstützt. Von Anfang an stand er uns in der Gründungsphase aber auch danach in unserer täglichen Arbeit mit seinem großen juristischen Fachwissen und seinen immensen praktischen Erfahrungen mit Rat und Tat zu Seite. Auch die spätere Umgestaltung in eine selbstständige Stiftung im Jahr 2015 wurde durch Hansjürgen Knoche angestoßen und wesentlich vorangetrieben.

Mit seinem Tod verlieren wir einen großartigen Unterstützer und guten Freund, dessen Andenken wir in Ehren halten und die Stiftung in seinem Sinne weiterführen werden.

Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig
Der Vorstand

 Image

Weitere Nachrufe:

https://trauer-anzeigen.de/traueranzeige/hansjuergen-knoche

 
Abschluss des 19. Schülerwettbewerbs der Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig

Zum zweiten Male war die Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig in diesem Jahr leider pandemiebedingt gezwungen, auf die traditionelle feierliche Auszeichnungsfeier zum Abschluss des seit nunmehr fast 20 Jahren ausgetragenen Schülerwettbewerbs zu verzichten. Schon bald nach Einsendeschluss Ende März war Vorstand und Kuratorium klar, dass durch die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr keine Feierstunde zum Schuljahresende erfolgen könnte. So entschied sich die Stiftung schweren Herzens ausnahmsweise eine Bekanntgabe der Preisträger per Brief, Internet und Pressemitteilung vorzunehmen. Auch wenn so der feierliche Höhepunkt des Schülerwettbewerbes in diesem Jahr erneut ausfiel, tat dies der herausragenden Qualität der eingereichten Arbeiten keinen Abbruch.

Die Entscheidungsfindung war für die Jury wiederum sehr schwierig. Auch wenn in diesem Jahr keine Arbeit in der Kategorie „Alte Sprachen“ eingereicht wurde, waren die Arbeiten in den Kategorien „Geschichte“ sowie „Philosophie/Religion/Ethik“ thematisch äußerst vielfältig und inhaltlich vielfach herausragend. Mit großem persönlichem Engagement und viel Fachwissen hatten sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in verschiedenste Fachgebiete eingearbeitet und so u. a. Arbeiten zu Fragen des Umgangs mit Europas kolonialen Erbe am Beispiel der Benin-Bronzen, der regionalen Flüchtlingsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg, der Palliativmedizin in Leipzig sowie zu ethischen Fragen von Keimbahneingriffen beim Menschen vorgelegt. So fiel es der Jury sehr schwer, die diesjährigen Preisträger zu bestimmen.

Der Schülerpreis der Stiftung im Schuljahr 2020/2021 im Fachbereich Geschichte geht in diesem Jahr an die Arbeit von Adrian Seiffert (Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig) mit dem Titel „Flucht und Vertreibung, Ankunft und Integration in Leipzig-Rückmarsdorf von 1945 bis in die 50er Jahre“. Die Besondere Lernleistung beleuchtet ein bisher wenig beachtetes Kapitel der Regionalgeschichte anhand von beeindruckenden Zeitzeugeninterviews. Sie zeugt dabei nicht nur von einem außerordentlichen Engagement, sondern auch von hervorragendem Forschungsdesign und wissenschaftlichen Ausdrucksvermögen.

Im Fachbereich Philosophie/Religion/Ethik wurde Lisa Kristin Kröger (BIP Kreativitätsgymnasium) für ihre Arbeit „Ethische Betrachtung menschlicher Keimbahneingriffe mittels CRISPR/Cas9 an Keimzellen“ ausgezeichnet. Diese überzeugte die Jury durch ihre intensive Beschäftigung mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen von Keimbahneingriffen beim Menschen sowie der präzisen Analyse der in diesem Zusammenhang maßgeblichen ethischen Fragestellungen anhand der gängigen Prinzipien und Theorien.

Die Stiftung dankt allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern nochmals herzlich für die eingesandten Arbeiten sowie deren Familien, Lehrerinnen, Lehrern und Fachbetreuerinnen und Betreuern für ihre Unterstützung!

Die prämierten Arbeiten stehen zur Ansicht bzw. zum Download als *.pdf-Dateien unter dem Menüpunkt "Stiftung König-Albert-Gymnasium" zur Verfügung. Sie benötigen für die Darstellung den Adobe Acrobat Reader, den Sie gegebenenfalls hier kostenlos herunterladen können. Unter dem Menüpunkt "Stiftung-König-Albert-Gymnasium  -> "Auszeichnungen" finden Sie ebenfalls die ausgezeichneten Arbeiten aus allen vorherigen Ausschreibungen.

Wir bitten insbesondere die Lehrerinnen und Lehrer bereits jetzt nach geeigneten Arbeiten für den kommenden Wettbewerb, der hoffentlich wieder unter normalen Bedingungen stattfinden kann, Ausschau zu halten. Die Teilnahmevoraussetzungen des Schülerwettbewerbs der Stiftung für das Schuljahr 2021/2022 zum dann 20. Jubiläum des Wettbewerbes werden zu Schuljahresbeginn an die Schulen versendet und im Internet veröffentlicht.

Für Fragen und weitere Informationen stehen wir gerne per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder telefonisch unter 0341/22373311 zur Verfügung.

 
 
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