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Ausstellung "Schule und Revolution in Leipzig"

Liebe Albertiner,

gern möchten wir Euch / Sie auf die digitale Ausstellung "Revolution und Schule in Leipzig - Nur weil Demokratie draufsteht, ist nicht gleich Demokratie drin" aufmerksam machen.

Die Ausstellung entstand auf der Basis von Ausstellungsentwürfen von Studierenden der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, die im Rahmen des Projektseminars "Schule und Demokratie" unter Federführung der Professur für Schulpädagogik des Primarbereichs (Prof. Dr. Katrin Liebers) entwickelt wurden.

Die studentischen Ideen wurden von Elke Urban und Prof. Dr. Katrin Liebers in Zusammenarbeit mit der Agentur Ö Grafik als digitales Format weiterentwickelt und umgesetzt. Finanziert wurde das Projekt von der sächsischen Staatskanzlei im Rahmen des Förderprogramms "Revolution und Demokratie", Träger des Projekts war die Universitätsgesellschaft.

Die Geschichte des (neuen) König-Albert-Gymnasiums nimmt in Kapitel 5 der Ausstellung eine tragende Rolle ein. Die Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig hat die Initiatorinnen der Ausstellung hierzu mit Materialien aus ihren Archiven sowie mit Impulsen im Rahmen von Interviews unterstützt.

Eröffnet wurde die Ausstellung (ebenfalls digital) im Rahmen eines Youtube-Streams am Mittwoch, dem 24.11.2021 und ist seitdem öffentlich aufrufbar und für alle Interessierten zugänglich unter dem Link:

www.schule-und-revolution-in-leipzig.de

Als kleinen Vorgeschmack, hier der Introtext zur Ausstellung:

Demokratie in unserer Gesellschaft und in der Schule ist für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. In der Schule mitzubestimmen, welche Regeln im Zusammenleben und -lernen gelten, Unterrichtsinhalte und Lernmethoden eigenverantwortlich auszuwählen und zu bearbeiten, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese zu vertreten, gehört auch in vielen Leipziger Schulen zur gelebten Wirklichkeit. Allerdings war dies nicht immer so. Leipziger Bürgerinnen und Bürger haben in zwei Revolutionen – 1918 und 1989 – mit viel Mut und großem persönlichen Einsatz dafür gekämpft, dass demokratische Freiheitsrechte in den Verfassungen und in der Stadt Einzug halten.

Ebenso heftig umkämpft waren in beiden Revolutionen die Schulen in Leipzig. In diesen sollten Persönlichkeiten für ein demokratisches Staatswesen gebildet und erzogen werden. Dafür wurden neue Ideen von Schule sowie reformpädagogische Konzepte vom Lehren und Lernen entwickelt, von denen sich einige bis heute erhalten haben, andere sind in Vergessenheit geraten. Die Schul- und Unterrichtsreformen waren geprägt von großem Enthusiasmus und vom Engagement der jeweiligen Akteurinnen und Akteure, aber auch von Herausforderungen und von Enttäuschungen. Die Ausstellung berichtet über sieben ausgewählte Leipziger Schulen im Kontext ihrer Zeit. Die Austellung will damit Mut machen, sich selbst für demokratische Schule und Unterricht zu engagieren und pädagogische Schulreformen und Innovation voranzutreiben.

Herzliche Grüße
Hartmut Krüger & Martin Walter

 
Die Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig trauert um Albert Bernhard

Die Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig trauert um den Vorsitzenden Ihres Kuratoriums und langjährigen Vorsitzenden des Bundes der Albertiner e.V.

Albert Bernhard

* 20.06.1933
† 25.08.2021

Als ehemaliger Schüler des ersten König-Albert-Gymnasiums war Albert nach der Wiedervereinigung sofort bereit, gemeinsam mit anderen Albertinern und dem Arbeitskreis christlicher Lehrer, ein neues König-Albert-Gymnasium aus der Taufe zu heben. Er begleitete und unterstützte die 1992 gegründete Schule deren Schüler, Lehrer und Eltern als Vorsitzender des Bundes der Albertiner e.V. unermüdlich mit Rat und Tat. Als sich schon 1996 die erneute Schließung des Gymnasiums abzeichnete, kämpfte er mit viel Einsatz und Elan für seinen Erhalt.

Nachdem die Schule im Jahr 1998 trotz aller Widerstände wieder endgültig geschlossen wurde, gab er nicht auf, sondern richtete die enttäuschten Unterstützer auf. Er hielt die ehemaligen Schüler beider Gymnasien zusammen, warb um die jungen Albertiner und motivierte sie zum Weitermachen im Sinne der Förderung humanistischer Bildung in Leipzig, die ihm so am Herzen lag. Keiner verkörperte das „Gedächtnis“ des König-Albert-Gymnasiums mehr als er. Das öffentliche Bewusstsein und die Erinnerung an das König-Albert-Gymnasium hielt er unter anderem als Initiator der Ehrungen für Sir Bernard Katz (mit Errichtung eines Denkmals im Patientengarten des Universitätsklinikums sowie einer Straßenbenennung), der Anbringung einer Gedenktafel am ursprünglichen Standort des König-Albert-Gymnasiums (dem jetzigen Standort des Zoo-Parkhauses) sowie durch unermüdliche Beantwortung von Anfragen aus aller Welt nach den Werdegängen ehemaliger Schülerinnen und Schüler wach.

So war er es auch, der die Ausschreibung eines jährlichen Schülerwettbewerbs und die Gründung einer Stiftung der ehemaligen Schüler vorantrieb, die 2002 zunächst als unselbständige Stiftung entstand und 2015 nach der Vereinigung mit dem Bund der Albertiner e.V. zur selbstständigen Stiftung wurde. Trotz seines bereits hohen Alters war er sofort bereit das Kuratorium der neuen Stiftung zu leiten. Erst im April 2021 erklärte er sich nochmals bereit als Vertreter der Schüler des ersten König-Albert-Gymnasiums weiter im Kuratorium mitzuwirken.

Mit seinem Tod verlieren wir die prägende Person von Verein und Stiftung der letzten mehr als 30 Jahre, vor allem aber einen guten Freund und Ratgeber. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und unsere Arbeit in seinem Sinne fortsetzen.

Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig
Der Vorstand

Weitere Nachrufe:

https://trauer-anzeigen.de/traueranzeige/albert-bernhard-1933

 
 
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